„Wann holen wir eigentlich das Sportfest nach?“
Diese Frage stellte die Klasse 7f seit einem Jahr immer wieder. Kein Wunder: Im letzten Schuljahr fiel das Sportfest buchstäblich ins Wasser und musste wegen des schlechten Wetters abgesagt werden. Umso größer war die Vorfreude, als es in diesem Jahr endlich so weit war.
Am 6. Juli fand das Sportfest für die Jahrgänge 7 und 8 an der Großen Gretel statt, einen Tag später waren die Jahrgänge 5 und 6 an der Kleinen Gretel an der Reihe. Und obwohl der Wetterbericht erneut nichts Gutes versprach und der Regen pünktlich einsetzte, musste dieses Mal niemand enttäuscht nach Hause gehen.
Damit sich die Geschichte des Vorjahres nicht wiederholte, gab es einen Plan B: Eine Indoor-Version! In der Schule warteten 15 abwechslungsreiche Stationen auf die Klassen, bei denen es nicht um sportliche Spitzenleistungen ging, sondern vor allem Teamgeist und Kommunikation gefragt waren. Ob beim gemeinsamen Knobeln im „Tutor:innen Memory“, beim „Blind Penalty“, bei dem blind auf das Tor geschossen wurde oder beim „Team Bottle Flip“, wo endlich ohne Ermahnung der Lehrkräfte Flaschen so lange in die Luft geworfen werden duften, bis sie wieder auf ihrem Boden landen – nur wer sich gegenseitig unterstützte und als Klasse zusammenarbeitete, konnte viele Punkte sammeln.
Dass das Sportfest trotz des Regens stattfinden konnte, war dem großen Einsatz einiger Beteiligter zu verdanken. Ein besonderer Dank gilt Herrn Raetz, der gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Klassen 11a, 11b und 12a die Stationen vorbereitete, betreute und damit einen reibungslosen Ablauf ermöglichte. Ohne dieses Engagement hätte es das Sportfest in dieser Form nicht gegeben.
Und die 7f? Die hatte am Ende endlich ihre Antwort auf die Frage, wann das Sportfest nachgeholt wird. Nach einem Tag voller Aktivität, gemeinsamer Erfolge und jeder Menge Spaß war das lange Warten vergessen. Eric aus der 7f brachte es beim Verlassen der Halle auf den Punkt:
„Das Sportfest hat heute sogar noch mehr Spaß gemacht, als ich es in Erinnerung hatte.“
Ein schöneres Fazit hätte dieser bewegte Tag wohl kaum bekommen können.
