Zum 18. Mal bereits luden die “Tanzbrücke Hamburg” und der “Hamburger Russischlehrerverband” wieder ein. Am 15.7.25, kurz vor den Sommerferien, war es wieder so weit. Die Klassenzimmer blieben leer, das Smartboard dunkel – denn unsere Schülerinnen und Schüler begaben sich an einen ganz besonderen Ort: ins Ernst Deutsch Theater. Dort erwartete sie nicht nur ein Platz im Zuschauerraum, sondern eine lebendige Begegnung mit Kunst, Tanz, ja, und dem Geheimnisvollen.
In diesem Jahr war unsere Schule unter allen Hamburger Schulen am stärksten vertreten – mit insgesamt fünf Klassen!
Mit dabei waren:
• die Russischkurse von Frau Nudelmann, Frau Sterzer und Frau Viebke
• der Kurs „Andere Länder – andere Sitten“ von Frau Viebke
• sowie die IVK 7/8-Klasse von Frau Trejo (die uns leider ab diesem Sommer verläss),
begleitet von den wunderbaren Sozialpädagoginnen Ina Hose und Daniela Gerotzke.
Das diesjährige Motto stammte von niemand Geringerem als Albert Einstein, der einst sagte:
„Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle.“
Was meinte er damit? Dass wir nicht immer alles verstehen müssen – und dass gerade darin eine besondere Schönheit liegt. Das Geheimnisvolle ist kein Hindernis, sondern eine Einladung: zum Staunen, Suchen und Nachdenken. Es hält uns lebendig, neugierig – und offen.
Theater ohne Übersetzung – Sprache ohne Worte
Die diesjährige Aufführung des bekannten Hamburger Tanzkollektivs „Tanzbrücke“ entführte das Publikum in eine Welt voller Bilder, Musik, Bewegung und Fantasie. Die Tänzerinnen und Tänzer nahmen uns mit auf eine Reise in die Weiten des Weltalls – und zugleich in die Tiefen menschlicher Gefühle. Und das Besondere daran: Tanz braucht keinen Dolmetscher. Der Tanz spricht direkt zu Herz und Seele.
Was alle Anwesenden verband, waren - trotz der Vielfalt an Sprachen, Kulturen und Geschichten - der Tanz, das Theater und die Emotionen. Sie brauchen keine Worte. Sie verbinden uns jenseits von Herkunft und Sprache.
Text: Milana Nudelmann
