Das Sportfest der Gretel ist anders. Individuell laufen, springen, werfen finden im Rahmen des Unterrichts statt. Wir finden Kooperation und Gemeinsamkeit wichtiger. So bewältigen die Klassen der Jahrgänge 5 bis 8 + IVKs im Verband ein Dutzend Stationen. Hier zählen dann nicht nur Ausdauer oder Schnellkraft. Cleverness, Teamgeist und Fairness sind entscheidende Parameter, um vielleicht die erfolgreichste Klasse zu werden.
Die Stationen liegen fast alle outdoor, auf dem Schulgelände der Kleinen Gretel. Sie werden betreut von Sportkursen- und Klassen der Oberstufe. Daneben gibt es Verpflegungs- und Getränkestände. Das klappte in den letzten Jahren hervorragend, die Tagesveranstaltung wurde zudem von Sommerwetter begleitet. Aber, die Gretel kann nicht immer Glück haben.
Die Planung war abgeschlossen Ende der vergangenen Woche. Doch die Meteorologie und deren Voraussagungsrisiko machte den Planer um Martin Raetz (Sportkoordinator) Sorgen. Am Samstag wurde für Montagvormittag ein massives Regenband prognostiziert. Zu viel für die Durchführung. Raetz und seine Mistreitenden entschieden sich für eine Absage des Sportfestes.
Nun hieß es heute Morgen: Improvisieren. Die meisten Klassen schafften es sehr gut. Und wenn sie wollten, konnten sie sich sogar wirklich noch bewegen. Raetz & Co improvisierten nämlich auch, installierten Fußballdart und ein Tutor/innen-Memory kurzerhand in einer Sporthalle. In der anderen konnte Klassen beim „Schneeballwerfen“ gegeneinander in den Wettbewerb gehen. So kamen die meisten Schülerinnen und Schüler doch noch zu einer Sportstunde am heutigen Sportfest-Tag – und ins Schwitzen. Das hätte man übrigens auch draußen auf dem Schulhof können. Es war trocken und noch recht warm. Der angekündigte Regen begann erst am frühen Nachmittag.
Aber kein Problem. Das Sportfest, so Raetz, werde im September vollumfänglich nachgeholt. Dann ist der Wettergott (oder die Wettergöttin) hoffentlich auch wieder voll auf Gretels Seite.
