Kunst: Jahrgangsübergreifendes Kulturprojekt reanimiert Große Bühne

Claudia Beumer, Tutorin der „Tanzklasse 9d“ und Mitinitiatorin der Präsentation, freute sich über die gut besuchte Aula. Kolleginnen und Kollegen sowie zahlreiche Schülerinnen und Schüler lauschten zu Beginn gespannt Beumers Worten zur Entstehung und Intention des Kulturprojektes. Es ist der 17. Juni 2025, 14 Uhr.

Zum einen wolle man einen Pilotversuch unternehmen, künstlerische Klassen oder Kurse innerhalb eines Projektes zur Kooperation zu bringen. Zum anderen solle nach jahrelangem „Dornröschenschlaf“, so Beumer, die Große Bühne in der Aula des Hauptstandortes an der Margit-Zinke-Straße endlich geweckt werden. Fehlende Technik und dann Corona hätten das Potenzial der Aula-Bühne als Präsentationsort für die Künste mehr oder minder in Vergessenheit geraten lassen.

Rosa Parks‘ Sitzplatz-Boykott 1959 in Montgomery (Alabama/USA) nahm man als thematischen Ausgangspunkt – bedauerlicherweise immer noch aktuell. Um den Mut der ersten schwarzen Bürgerrechtlerin strickten die Spielgruppen ihre Beiträge und verwoben sie miteinander auf der Bühne. Die theatralischen Szenen zu Unterdrückung, Boykott, Macht, Aufstand und Gleichberechtigung steuerte die Theater-Wahlpflichtgruppe aus Jahrgang 9 (Leitung: Frau Faust) bei. Die 9d, die „Tanzklasse“ (Leitung: Frau Beumer und Tanzchoreografin Pepita Carstens) interpretierte das wichtige gesellschaftspolitische Dauerthema in Bewegungen und Tanz.

Eingerahmt wurde die Ideen von musikalischen Beiträgen des Oberstufenchors unter der Leitung von Frau Zielonkowski, Mario Schulmann sorgte am Flügel für die Begleitung. Die dreißigminütige Performance faszinierte durch Thema, Spielweise und Ausdruck. Gerade für die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs neun war es eine durchaus anspruchsvolle Challenge, sich hier, auf der Großen Bühne, einem großen Publikum zu zeigen. Diesen Mut hob auch Beumer am Ende explizit hervor. Das Auditorium quittierte schon zuvor alle Szenen mit mehr als anerkennendem Applaus.

Auch Schulleiterin Oettinger zeigte sich abschließend beeindruckt und hofft auf Fortsetzung von übergreifenden Projekten und Revitalisierung der Bühne in der Aula der Großen Gretel. Die Schülerinnen und Schüler selbst sammelten gestern einige Erfahrung. So eine große Bühne zu bespielen, ist nicht einfach. Chapeau, es war ein absolut gelungener Start, der Appetit auf mehr macht!

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