Die Damen und Herren Abiturienten 2017

Abitur. Der Höhepunkt der allgemeinbildenden Schulkarriere. In der Regel führen wir drei Klassen oder besser Profile zum Abitur.

Dieses Jahr sind es neben dem Globalisierung/Englisch-Profil "Hamburg goes global" (13a, Tutoren: Schlegel/Greiff) gleich zwei sportlich inspirierte Profile, die 13b (Raetz, Sport & Gesundheit) und die 13c (Waldmann/Böhling, Moving Science).

Von allen zugelassenen bzw. angetretenden Abiturienten haben es alle geschafft, und zwar sehr gut sogar. Anders ausgedrückt: Es ist ein exzellenter Jahrgang, menschlich und fachlich. Chapeau!

Wir wünschen euch alles Gute für euren weiteren Weg, wo immer dieser euch hinführt!

Artikel über die Motto-Woche HIER

Artikel über den geistreichen Abi-Streich HIER

Artikel über die Entlassungsfeier HIER

Artikel über den Abi-Ball HIER

Nachfolgend kurze Schüler-Reviews zu ihren Klassen:

Unsere Klasse 13a …

 

In diesen zwei Jahren haben sich viele Erinnerungen bei uns gesammelt. Die meisten kannten sich schon aus der Mittelstufe oder aus der 11. Klasse, trotzdem war das erste Kennenlernen spannend.

 

Gleich in der ersten Schulwoche wurden wir von unseren Klassenlehrern mit einer kleinen Reise überrascht. Die Reise ging zum Haus Warwisch, dort hatten wir eine Übernachtung lang, um uns näher kennenzulernen, Spiele zu spielen und unsere Befürchtungen wegen des Abiturs zu teilen.

 

Wir alle sind sehr unterschiedlich, doch genau das hat unsere Klasse so interessant gemacht. Jeder hat eine andere Sichtweise und bringt neue Ideen in den Unterricht mit ein.

Gerne erinnern wir uns an diese tollen und lustigen zwei Jahre. Unsere Lehrer haben uns nicht nur gut auf das Abitur vorbereitet sondern auch vieles mit uns geteilt. Diese Erinnerungen bleiben für immer in unseren Herzen:

 

Herr Greiff hat uns gerne über seine Jugend oder auch über sein Wochenende erzählt. Frau Schlegel hat immer die Fenster aufgerissen, ob im Winter oder im Sommer. Bestimmt wollte sie unser Immunsystem stärken. Einmal hat Herr Greiff sogar unseren Unterricht vergessen und ist erst nach unserem Anruf herbeigeeilt. Das zeigte uns: Lehrer sind auch nur Menschen.

 

Ein absolutes Highlight war unsere Studienreise nach Dublin, wo wir viel gemeinsam sahen und erlebten – und immer auf Oli warten mussten ;-)

 

Wir sind unseren Lehrern sehr dankbar für die tolle Vorbereitung und den ganzen Spaß.

 

….eine super Klasse mit vielen Schlauköpfen, Labertaschen und Witzbolden

Klasse 13b

Groß, klein, laut, leise, zickig, nervig, sportlich, faul, chaotisch und lustig. All diese Eigenschaften sind in unserer Klasse gut vertreten. Manche mehr, andere weniger. Im Diskutieren sind wir alle Meister, was es oft schwierig machte sich zu einigen. Doch auch wenn es oft ausweglos erschien, kamen wir  am Ende eigentlich immer auf eine gemeinsame Lösung.
Unsere Klasse blieb in den stressigsten Situationen oft bemerkenswert cool. So auch auf der Klassenfahrt, wo wir, dank einer Buspanne, auf der Autobahn den Bus wechseln mussten und erst nach fast 19 Stunden Busfahrt unser Ziel erreichten. Die Stimmung war trotz dem so gut, dass die Fahrt teilweise einer Party glich. Die Klassenfahrt hat uns so noch viel näher zusammengeschweißt.
Doch auch im Unterricht gab es viele lustige und chaotische Momente und nicht nur unter uns Schülern. Da gab es zum Beispiel Dialoge wie:

Herr Raetz: „Hat jemand eine Vermutung was ein Regel-Kreis-Modell ist?“
Mile: „Das hat etwas mit Kreisen und Regeln zu tun, aber keine Ahnung.“
Herr Raetz: „Wiederhole nochmal – keine Ahnung-!“

Oder

Toni: „Kriegen wir heute die Klausur wieder?“
Herr Winzek: „Ja, nächste Woche“

Oft sind die Lehrer uns auch gutmütig entgegengekommen. Wie Herr Eley: „Wer braucht noch eine Sekunde? Okay, ihr bekommt zwei.“

Außerdem waren wir auf tollen Veranstaltungen, die uns bei der Berufswahl helfen sollten. Wir durften hinter die Kulissen des NDR oder des Thalia-Theaters schauen, sowie das Gelände von Airbus erkunden. Wir sind ja das Sportprofil, daher waren wir natürlich auch auf Sport-Veranstaltungen, wie Fußball- und Volleyballturnieren, die wir natürlich nie ohne Erfolg verließen   ….auch wenn der Erfolg etwas zu Essen war. Wir sind zwar eine Sportklasse, aber essen können wir gut. J  Jede Pause wurde EDEKA um einiges reicher und leerer.
Im Sportunterricht kamen wir oft an unsere Grenzen, aber Herr Raetz hat uns immer wieder motiviert weiter zu kämpfen. Und es hat sich gelohnt.  In unserem zweiten Profil gebenden Fach Biologie haben wir experimentiert, Zellen gezeichnet und sogar seziert. Ja, dieses Profil hat uns motiviert und gestärkt. 

Wir waren eine sehr chaotische Klasse und ich denke die Lehrer hatten es nicht immer leicht mit uns aber im Großen und Ganzen war die Oberstufe trotz all dem Klausuren-Stress eine lustige Zeit und ich denke, die meisten werden sie vermissen.

Klasse 13 C  <3

Zugewandt, aktiv und liebenswert (als Sportklasse fehlt da natürlich noch die Sportlichkeit). So beschreibt uns unser Klassenlehrer Herr Waldmann. Ein aufgeschlossener, lustiger und netter Lehrer, der seine Arbeit aber auch sehr ernst nehmen kann, indem er sich bei Vorträgen auf die Couch legt.


Wir sind ja nicht zum Spaß in der Schule... Che Guavara, Kameradenmärsche und mit Bella Ciao wurden wir im Unterricht „gefoltert“, nach dem wir unsere Aufgaben selbstverständlich erledigt hatten. Auch über den geliebten Ofenkäse oder sollen wir sagen Ole Käse, unseres Tutors wurden wir genauestens informiert. Seine Großzügigkeit zeigte sich besonders, als er uns zu Jim Block eingeladen hat, aber auch nur unter der Bedingung, dass wir fleißig sind und viel lernen!

Unsere freundliche, verständnisvolle und ruhigere Tutorin Frau Böhling, verschwendete aber auch keine Zeit uns auf unser Abi vorzubereiten. An Thementagen und auch während unserer Freizeit sind wir dann in ein Englisches Kino gegangen oder haben Mathe gemacht.

Zuspätkommen, keine Hausaufgaben, keinen Bock, Müdigkeit, Snapchat, Whatsapp, Google-Übersetzter, Cafeteria, Edeka, Baguette mit Knoblauchsoße oder auch mal ein Döner. Dies gehörte alles zum Alltag für uns in der Schule.
In den Pausen taten wir uns dann „voller Konzentration“ etwas Gutes und beschäftigten uns mit „wirklich Wichtigem“, nämlich Buddy Ogün, pink fluffy Unicorn, Justin Bieber, Fußballspielen und Just Dance. Viel Bewegung und viel zum Lachen hatten wir in der Klasse und da dies bald eine Ende nimmt bleiben uns die schönen Erinnerungen.

Durch die Offenheit unserer Klasse sind wir schnell zusammengewachsen und haben eine gute Klassengemeinschaft aufgebaut, auch wenn auf die Whatsapp-Fragen nicht immer geantwortet wurde. Wir werden traurig und zugleich glücklich sein, wenn es vorbei ist und hoffen, dass jeder seinen Weg gehen wird, seine Träume erfüllt und weiterhin Fehler macht, um aus ihnen zu lernen.