Gretels kleine Imagekampagne

Wir sind eine starke Schule im noch relativ jungen Quartier Neuallermöhe!

Wenn wir, die Pädagogen der Gretel, eines können, ist es den schulischen Alltag und seine Herausforderungen professionell zu meistern. Dazu haben wir konkrete Vorstellungen entwickelt, wir sind ausgezeichnete Teamplayer und wir haben dabei vor allem eines im Blick: unsere „bunten“ Schüler! Denn diese tragen alle ihr Herz am richtigen Fleck. Wir wissen das!

Unsere Imageseite wird gestaltet von denen, die am besten die Arbeit der Gretel Bergmann Schule beurteilen können: unsere Schüler. Sie geben Statements zu ihrer Zeit auf der Gretel ab. Auch Eltern lassen wir zu Wort kommen. Sie berichten aus ihrer ganz speziellen Sicht.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Elternstimmen

Frau Dr. Ute Moje (ihr Sohn machte 2017 Abitur) schreibt:

Insgesamt hat mich in der Oberstufe sehr das Engagement der Lehrer beeindruckt, der Einsatz für den einzelnen Schüler - auch für seine persönlichen Belange - ist sehr hoch. Der respektvolle Umgang miteinander, die soziale Kompetenz des einzelnen Schülers, wird auf der Gretel Bergmann Schule sehr gefördert - wofür ich sehr dankbar bin.
Ich finde es exzellent, welches ausgedehntes Berufsfindungsprogramm den Schülern in der Oberstufe geboten wird. Vielen hat das Programm sicherlich bei der Berufswahl geholfen.
Im Besonderen möchte ich die Sportprofil-Klasse von Herrn Martin Raetz hervorheben, die mein Sohn besuchen durfte. Herr Raetz ist für mich mit seiner ruhigen, kompetenten und hochgradig strukturierten Art ein erstklassiger Lehrer und hat sich dadurch großen Respekt und Sympathie bei seinen Schülern verschafft. Er hatte immer als Tutor ein offenes Ohr für seine Schüler (und auch für die Eltern) und hat ihnen sowohl bei persönlichen als auch schulischen Problemen zur Seite gestanden.
Ich bin ausgesprochen froh, dass mein Sohn dieses Erlebnis einer so positiven Klassengemeinschaft machen durfte, denn eine hohe soziale Kompetenz in dem jugendlichen Alter zu erlangen ist sicherlich die Basis für ein erfolgreiches Miteinander sowohl im beruflichen als auch im privaten Bereich!

Somit kann ich allen Schülern und Eltern, die noch nicht entschieden sind, die Oberstufe an der GBS nur wärmstens empfehlen. Ich bedanke mich nochmals bei allen Lehrern der Gretel und wünsche der Schule weiterhin viel Erfolg bei allen Projekten!

Uwe Kleber, Vater von zwei Söhnen (17 und 19) über den „Wechsel“ des Älteren auf die Gretel Bergmann Schule. Dieser machte 2017 erfolgreich sein Abitur.

Zugegebenermaßen hatten wir Vorurteile, obwohl wir sehr gern im Stadtteil Neuallermöhe wohnen und den „Kessel Buntes“ hier sehr schätzen, als uns unser Ältester mit seinem Wechselwunsch von der Stadtteilschule Bergedorf zur „Gretel“ an uns herantrat.

„Schuld“ war das gute und vielfältige Angebot der Oberstufe vor der Haustüre und die Kooperation der Stadtteilschulen in Bergedorf. Diese bieten ein vielfältiges Programm im Verbund, die den Wechsel anregen im Sinne einer „Coopetition“, einer engl. Wortschöpfung gleich, mit der Bedeutung von Kooperation und Wettbewerb in einem.

Spätestens nach dem ersten Elternabend war unsere Skepsis verflogen. Wir lernten dort ein frisches und vorwärtsgewandtes Lehrerteam kennen, das klare Ziele hat und die glaubwürdig den Leitsatz der Schulnamensgeberin leben und andere begeistern: „Toleranz, Verständigung, Respekt und sportliche Fairness zwischen Menschen aller Religionen, Kulturen und Nationalitäten“.

Dies war es wohl auch, was unseren Sohn und „seine Jungs“ (das ist ein „Insider“ und bedeutet, dass er von seinen Klassenkameraden spricht) bis zum Abitur im Profil „Sport und Gesundheit“ vorantrieb.

Alle (!) Schüler seines Jahrgangs haben ihr Abitur bestanden, und wir haben einen Sohn, der unheimlich gern Teil dieser Schule und seines Teams, der 13b, war. Es gab natürlich hin und wieder Durchhänger, aber aufbauende Kritik, Anerkennung wie auch motivierendes Lob seiner Lehrer, insbesondere von Herrn Raetz, haben ihn und „seine Jungs“ herausgefordert oder gepusht.

Heute wissen wir, dass die „Gretel“ mit ihrem klaren Konzept eine gute Wahl ist und dies möchte ich hier auch gern nach draußen tragen.

Sabine Schubert, Mutter von zwei Kindern in der 9. Und 10. Klasse, Elternrat-Mitgliedschreibt 2016:

Ich bin vor vier Jahren mit meinen beiden Kindern von Schleswig Holstein nach Bergedorf gezogen. Das erste, was ich dann über die umliegenden Schulen hörte, war:

„Du kannst Deine Kinder überall in Bergedorf an den Schulen anmelden, aber nicht in Neuallermöhe."
Als wir dann den Erstwunsch nicht bekommen haben, schauten wir uns den Stadtteil und auch die Gretel-Bergmann-Schule genauer an. Multikulturell wie an jeder anderen Schule auch. Also kein Unterschied zu anderen Schulen.

Mittlerweile ist so, dass wir noch einmal umziehen müssen. Aber meine Kinder finden die Schule, Lehrer, Sportangebot und Klassenkameraden so toll, dass wir sogar direkt nach Neuallermöhe ziehen, weil Sie die Schule auf keinen Fall wechseln wollen und der Stadtteil auch viele tolle Seiten hat.

Fazit: Lieber sich selber ein Bild machen, als auf andere hören. Empfehlung: Einen Schnuppertag im Unterricht verabreden!

Brigitte Fleige, ihr Sohn besuchte bis 2016 die Oberstufe

Mein Sohn besuchte acht Jahren die Gretel-Bergmann-Schule. Es gab, glaube ich, keinen Tag, an dem er nicht gern zur Schule gegangen ist. Naja, an Tagen an denen Klassenarbeiten geschrieben wurden, war es vielleicht nicht ganz so.

Er hat dort Freunde gefunden und in den seltenen Konflikten mit Mitschülerinnen und Mitschüler immer Unterstützung durch das tolle pädagogische Team erhalten. Die Lehrerinnen und Lehrer waren zugänglich und engagiert.

Die Schule lebt einen Zustand selbstverständlicher Multikulturalität. Da ist es im  Miteinander egal, ob ein Mädchen ein Kopftuch trägt oder ein Junge einen Turban. Hauptsache, man ist menschlich ok. Das zeigt sich auch im Umgang der Schülerinnen und Schüler mit anderen, die Hilfe benötigen.

Ich glaube, man darf den positiven Anteil, den die Gretel innerhalb des eigentlich ganz friedlichen Sozialgefüges in Neu-Allermöhe hat, als hoch einschätzen.

Dana Höhne, Mutter, im März 2017:

Mein Sohn besuchte von der 7.-10. Klasse als Inklusionsschüler die Gretel Bergmann Schule.
Dank dem tollen Team aus Tutoren, Sozialpädagogen, Abteilungsleitern sowie der für ihn sehr motivierenden Projekt- und Profilarbeit erreichte er einen Schulabschluss. Er wird im Sommer eine Ausbildung beginnen.

Diese Schule war die richtige Entscheidung. Vielen Dank und weiter so!

Schülerstimmen

Ich möchte gerne einige Zeilen über meine Schulzeit loswerden. Ich war schließlich nicht umsonst 14 Jahre auf der Gretel!

Nicht nur meine Eltern, sondern auch die Schule haben mich großgezogen. Die Gretel, oder sogar damalige GSA, haben mir gezeigt, wie ich meine Ziele mit Ehrgeiz aber auch ganz viel Spaß erreichen kann. Mit viel Motivation, Unterstützung und Trost bin ich meinen Weg zum Ziel gegangen. Das Resultat sieht man heute: Abitur 2018.
Somit spreche ich ein ganz großes Danke an alle Menschen aus, die an meinem und an dem Erfolg der anderen beteiligt waren! (Sandy-Grace, Abitur 2018)

An der Oberstufe der Gretel-Bergmann-Schule hat mir vor allem die enge Zusammenarbeit mit den Lehrern gefallen. Ich wurde gut unterstützt und intensiv auf die Prüfungen vorbereitet, des Weiteren wurde einem die Angst vor den Prüfungen genommen sodass man sich sicher fühlte.

Im Allgemeinen schätze ich sehr, dass ich engagierte und motivierte Lehrer kennenlernen durfte, die mich durch die Oberstufe begleitet haben, denn dieses besondere Schüler-Lehrer-Verhältnis zeichnet, meiner Meinung nach, die Gretel-Bergmann-Schule aus. (Pinar, Abitur 2017)

Durch die Schule konnte ich viele tolle Erfahrungen vor allem in meinem Interessenbereich sammeln, die bei der Berufswahl und auch im Leben sehr helfen.

Zum Beispiel studierten wir in zwei Wochen eine Show mit einer peruanischen Zirkusgruppe ein, wodurch ich viel spanisch lernte und die Motivation bekam, die Sprache weiter zu lernen.

Ich nahm an einem Filmworkshop mit Filmproduzenten teil, wodurch ich unter anderem verschiedene Bereiche der Medienbranche  kennen lernte und erste Kontakte knüpfte.

Mit dem Singer & Songwriter Paul O'Brien aus Kanada haben wir in nur zwei Tagen ein kleines Konzert mit 10 Songs auf di Beine gestellt. In einem Moderationsworkshop lernten wir, wie wir Diskussionen leiten, wie wir vor einem Publikum stehen und reden und wie wir die Aufmerksamkeit der Zuschauer hoch halten.

Ich bin sehr dankbar für diese und viele weitere Erfahrungen, die ich an der Gretel Bergmann Schule sammeln konnte – ganz abgesehen von der schulischen und freundschaftlichen Unterstützung unserer Tutoren und Lehrer. (Marie-Joséphine, Abitur 2017)

Herzlichkeit, Offenheit, Toleranz – das sind die ersten drei Worte, die mir zur Gretel einfallen und die dafür gesorgt haben, dass die letzten Jahre für mich unvergesslich bleiben! (Jana, Abitur 2017)

Da ich in meiner Schullaufbahn die eine oder andere Schule mehr kennen lernen dufte als manch anderer, kann ich mit absoluter Sicherheit sagen, dass die GBS sich durch Offenheit, Toleranz und im sehr persönlichen Umgang mit jedem Schüler durch die Lehrer, von anderen Schulen klar abhebt. Dieses Klima ermöglichte es mir, ein erfolgreiches Abitur zu absolvieren. (Jonny, Abitur 2014)

Ein Abitur, das mir so viele Türen geöffnet hat, wäre ohne die engagierten Lehrer und die vielfältige Förderung nicht möglich gewesen. (Marlene, Abitur 2014)

Mir hat gefallen, dass man sich hier so gut integrieren kann und die Schule an sich sehr multikulti ist. (Linny, MSA, 2015)

Mir hat gefallen, dass die GBS so viele Thementage hatte. (André, MSA, 2015)

Die Gretel gefällt mir, weil sie eine gute sozialpädagogische Beratung hat und viele gute Sportangebote. (Anita, 9b)

Mir hat gefallen, dass wir bis zur 10. Klasse keine Hausaufgaben bekommen haben. (Merve, MSA, 2015)

Das Projekt „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ war sehr gut! (Freddy, MSA, 2015)

Mir hat gefallen, dass ich immer viel Zeit mit meinen Freunden verbringen konnte. (Bedosch, MSA 2015)

Mir haben die vielen Sportangebote und der Basketballplatz gefallen. (Bircan, MSA 2015)

Die Gretel gefällt mir, weil ich mich hier locker fühle, schöne Bilder in der Pausenhalle zu sehen sind und die farbigen Flure meine Laune verbessern. Alle Lehrer sind auch sehr nett und kümmern sich um unsere Bedürfnisse. Man kann sich anziehen wie man will und selbstverantwortet arbeiten. (Maria, 9b)

Mir haben die Lehrer gefallen, und dass es an der Schule nie langweilig wird. (Renè, MSA 2015)

Die Gretel gefällt mir, weil sie gute und viele Sportangebote hat, nette Lehrer und guten Unterricht. Meine Klasse hat eine tolle Klassengemeinschaft! (Julie, 9b)

Mir hat an der Schule die witzigen Lehrer gefallen, und dass sie neue Unterrichtsmethoden ausprobiert haben. (Anne, MSA 2015)

Mir haben die Lehrer gefallen und der Unterricht Spaß gemacht. (Tobias, MSA 2015)

Mir hat an der Gretel gefallen, dass es viele Veranstaltungen gab. (Eduard, MSA 2015)

An der Schule hat mir gefallen, dass es so nette Sozialpädagoginnen gibt. (Schukran, MSA 2015)

Mir haben die Hilfsangebote gefallen, zum Beispiel die Berufsberatung. Und die Zeit mit meinen Freunden. (Christiane, MSA 2015)

Ein Interview mit Lucie Becker (20), ehemalige Abiturientin der Gretel

Lucie, du warst von der fünften bis zur 13. Klasse auf der Gretel und hast hier 2014 dein Abitur mit einem Schnitt von 1,7 „gebaut“. Jetzt studierst du im dritten Semester „Soziale Arbeit“ an der HAW. Wie hast du die neun Jahre auf dieser Schule erlebt?

Ich habe diese Zeit als sehr positiv empfunden. Ich konnte mich entwickeln, als Person reifen, und wurde darin immer unterstützt. Ich habe nicht nur Schulstoff gelernt, sondern vieles mehr – über die Gesellschaft und über mich.

Deine Schulkarriere verlief aber nicht gradlinig. Du hattest lange Zeit auch einige Probleme oder?

Das stimmt. Ich litt bereits in der Grundschule an Angstzuständen. In der fünften Klasse wurde das dann sofort von den Lehrern und Sozialpädagogen erkannt, sie waren sehr aufmerksam. Das Pädagogen-Team wurde dann durchgängig zu meinen Vertrauten. Das tat mir gut, half, bestimmte Phasen zu überstehen. Ich fand immer ein offenes Ohr, wurde getröstet und gestärkt. Auch meine Eltern konnten sich Rat holen, wurden eingebunden in eine planvolle und abgestimmte sozialpädagogische Arbeit, in dessen Mittelpunkt ich stand. Das war gut und hilfreich!

Du warst ja von der 5. Bis zur 10. Klasse in einer so genannten „I-Klasse“, hast aber leistungsmäßig den Sprung in die Oberstufe locker geschafft. Was war das Erfolgsrezept?

Wenn jemand an der Gretel den Erfolg will, dann wird er unterstützt, und wenn jemand noch kein Ziel hat, dann wird man ihn unterstützen, eines zu finden. Meine Eltern wussten, dass die Gretel genau die richtige Schule für mich ist, sie hatten von Anfang an ein gutes Gefühl. Ich selbst konnte Entscheidungen treffen, zum Beispiel, mit wem ich in eine Klasse möchte, damit ich mich wohlfühle. Das war unheimlich wichtig für mich damals. So konnte ich mich auf die schulischen Anforderungen konzentrieren.

Wie erging es dir in der Oberstufe? Wie empfandst du die steigenden Leistungsanforderungen, plötzlich Hausaufgaben, selbstständig arbeiten?

Natürlich nehmen die Leistungsanforderungen gegenüber der Mittelstufe deutlich zu. Aber auf der Stadtteilschule hat man ein Jahr mehr Zeit, sich an Qualität und Tempo zu gewöhnen, bestimmte Arbeitsmethoden kennen zu lernen und diese zu trainieren.

Klar, manche scheitern auch, andere sind vielleicht unterfordert, aber auf alle Fälle versuchen die Tutoren auch in der Oberstufe das Maximum aus einem heraus zu kitzeln und arbeiten eng mit ihren Schülern zusammen, nie gegen sie. Man wird als Persönlichkeit wahrgenommen, Das schafft eine vertrauensvolle, angenehme Lern- und Arbeitsatmosphäre. Auf einem Gymnasium, mit ständigem Leistungsdruck und distanziertem Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern, hätte ich es niemals bis zum Abitur geschafft. Ich wäre früh verzweifelt und abgestürzt.

Was wünschst du der Gretel Bergmann Schule für die Zukunft?

Ich weiß, dass der verbreitete Ruf der Schule bei weitem nicht der Realität entspricht. Natürlich sind die Schüler hier nicht alle Waisenknaben, aber gerade für diese Schüler bietet die Gretel genügend Chancen und Möglichkeiten, für das Leben allgemein und für das Berufsleben zu lernen. Insbesondere die Vielfalt an Menschen und Kulturen, diese Diversity, wie sie nur an einer Stadtteilschule zu finden ist, ist aus meiner Sicht kein Nachteil, sie ist eine Chance.

Liebe Lucie, wir danken dir für dieses Gespräch.