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03.07.2018 Von: Madeleine, 9c

Karolonia – eine Stadt aus Schülerträumen

In der vergangenen Woche waren wir im Karolinenviertel und haben zum Thema Origamis falten gearbeitet. Am ersten Tag haben wir aus buntem Papier einen kleinen Papierflieger gebastelt und ein Himmel und Hölle-Spiel.

 

Am Dienstag wurde es schon spannender. Mit Hilfe von unserem Projektleiter Frank haben wir ein weiteres Himmel und Hölle-Spiel gefaltet, allerdings war dies fast zwei Meter hoch. Um bei dieser Größe das Papier zu falten, brauchte man die Hilfe der gesamten Klasse. Damit das ganze etwas stabiler wird, haben wir das milchkantonartige Papier mit heißer Luft zusammengeklebt.

 

Am nächsten Tag haben wir überlegt, einen Papierflieger zu bauen und diesen in Gedenken an den 2. Weltkrieg und auch als Friedenszeichen vom Bunker auf das Heiligengeistfeld fliegen zu lassen. Somit hat sich die Klasse geteilt. Die einen haben den knapp 3x4 Meter großen Papierflieger gebastelt und der andere Teil hat versucht auf das Dach vom Bunker zu gelangen um den Flieger fliegen zu lassen. Das war allerdings schwieriger als gedacht, da man natürlich auch noch eine Genehmigung benötigte.

 

Also haben wir herumtelefoniert und versucht jemanden auszumachen, der uns eine Genehmigung erteilen kann. Da niemand uns wirklich eine Auskunft geben konnte, sind wir zu einer Polizeistation gegangen und haben da von unserem Vorhaben erzählt. Die Polizisten waren begeistert, aber leider konnten Sie uns diesen kleinen Traum nicht erfüllen, da die zuständigen Behörden nicht erlaubt haben das Heiligengeistfeld dafür zu nutzen, da eine zu hohe Verletzungsgefahr bestehen würde. Das enttäuschte uns ein wenig, aber wir hatten auch schon gleich die nächste Idee: Das Schuldach!

 

Am Donnerstag war es dann soweit. Mit Hilfe eines Autos mit Anhänger verfrachteten wir den Riesenflieger zur Schule. Dort beendeten wir die letzten Vorbereitungen. Wir stabilisierten den Flieger mit Bambusstöcken und verzierten ihn mit ein paar bunten Botschaften zum Thema Frieden. Mit vereinter Kraft trugen wir unser Projekt auf das Dach der Turnhalle und ließen es fliegen. Trotz viel Arbeit und Mühe war es eher ein Sturzflug. Das fand aber niemand wirklich schlimm, da wir trotzdem Spaß hatten.

 

Am Freitag waren die Präsentation zu allen Projekte, die in der Woche erschaffen wurden. Andere Klassen haben zum Beispiel eine Hymne für die von uns allen zusammen geschaffene Stadt Karolonia geschrieben und eine Oberstufe hat ein Kolosseum aus Europaletten gebaut.

 

Wir waren alle sehr stolz auf uns und haben den letzten Projekttag genossen.

 

Von Madeleine Müller (9c)