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Berufsorientierung an der Gretel – Mit Zuversicht in die Zukunft

Berufsorientierung ist eines der Schwerpunkte der Gretel Bergmann Schule. Unser Motto „Mit Zuversicht in die Zukunft“ macht deutlich, welche Wertschätzung die Entwicklung von Lebensperspektiven – also die Entwicklung einer realistischen Idee davon, wie es nach der Schule beruflich weitergeht – an unserer Gretel erfährt.

Systematisch arbeiten wir bereits mit Beginn der 5. Klasse an Themen, die unsere jungen Schülerinnen und Schüler animieren, sich selber, ihre Interessen und Fähigkeiten kennen zu lernen, Beobachtungen der Umwelt anzustellen und sich Schritt für Schritt auf Denkprozesse Richtung beruflicher Zukunft einzulassen.

Gemeinsam mit den Eltern werden in den Lernentwicklungsgesprächen immer wieder auch die Stärken der Kinder hervorgehoben und mit den Möglichkeiten und Anforderungen der beruflichen Praxis abgeglichen.

Ein bewährtes Konzept sorgt in der Mittelstufe für viele verbindliche Orientierungseinheiten, die vor allem eines aufweisen: viel Praxisbezug an außerschulischen Lernorten, sprich direkt in Betrieben und Unternehmen. Die enge Kooperation mit einer Reihe von Institutionen und Fachleuten sowie die Einrichtung spezieller Praxisklassen im Jahrgang 10 (SPRINT AV) unterstützen unseren Anspruch, dass kein Schüler unsere Schule ohne konkretes Ziel verlassen sollte.

Auch in unserer Oberstufe überlassen wir nichts dem Zufall. Die Berufs- und Studienorientierung (BOSO) ist konzeptionell in ein Portfolio eingebunden, dass unsere Schülerinnen und Schüler in Vor- und Studienstufe zu bearbeiten haben. Diese ist gemeinsam mit den anderen drei Schulen des Oberstufenverbunds der Bergedorfer Stadtteilschulen entwickelt worden.

Wir sind übrigens seit 2013 durchgängig "Schule mit vorbildlicher Berufsorientierung", seit 2016 Netzwerk Berufswahl-"Siegel-Botschafter-Schule" (Info  hier ) und seit 2015 eine von zwei MINT-Schulen Hamburgs (Foto unten).

Tom Greiff (BOSO Oberstufe)

 

Berufsorientierung an der Gretel: Ein Beispiel

Ein klares Konzept, Partnerinstitutionen und viele Möglichkeiten, sich praktisch zu erproben – das sind die Zutaten einer gelungenen Berufsorientierung.

Diese beginnt in unserer Schule bereits in den 5. – 7. Klassen mit ersten „Forschungsaufträgen“ zu den Elternberufen oder der Einzelhandelsstruktur am Fleetplatz. Girls- and Boys-Days und vieles mehr folgen.

Ab Jahrgang 8 geht’s in dreiwöchige Praktika. Da durch die gemachten Erfahrungen häufig berufliche Richtungen ausgeschlossen werden, ist Neuorientierung nötig. Das leisten an der Schule die Tutoren in der Nachbearbeitung der Praktika sowie unsere externen Beratungshelfer wie die Berufsberatung Agentur für Arbeit, Berufsschullehrer, Berufseinstiegsberater oder die Jugenberufsagentur und Jobpaten, die sich regelmäßig mit unseren Schülern zusammensetzen.

Dass manchmal ein exklusiver Tipp oder ein spezieller Kontakt recht hilfreich sein kann, zeigt das Beispiel von Ahmet-Can Süngü (16), unserem ehemaligen Schulsprecher. Er hat über ein Praktikum und einen „heißen“ Kontakt seinen Traumberuf gefunden: Koch.


Wer mehr erfahren möchte, dem sei der Artikel aus der Bergedorfer Zeitung vom 18.11.2014 empfohlen, auf den wir hier gern aufmerksam machen.